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Hu Jia: Haftstrafe für Olympia-Kritik

Eine “Katastrophe für die Menschenrechte” nannte der chinesische Menschenrechtsaktivist Hu Jia die Austragung der olympischen Sommerspiele in China. Jetzt wurde Hu in Peking zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der 34-jährige Hu hatte regelmäßig in regierungskritischen Artikeln im Internet auf die Menschenrechtslage in China aufmerksam gemacht. Die Regierungskritik aber auch die Kontakte zu ausländischen Medien sind nun der Grund für seine Verurteilung. Medien in aller Welt mutmaßen vor allem, dass die Staatsführung in Peking den unbequemen Hu vor den Olympischen Spielen aus dem Fokus der medialen Öffentlichkeit entfernen will. Bereits gestern sagte die Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International: “Zur Zeit werden verstärkt Menschenrechtsaktivisten in und um Peking mundtot gemacht”.


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