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Erster Spatenstich für Erweiterungsbau der Jugendstrafanstalt Heinsberg

“Eine moderne und sichere Unterbringung” sollen in Heinsberg nicht nur Straf-, sondern auch Untersuchungsgefangene finden. NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) hat am Mittwoch den ersten Spatenstich für den Bau eines neuen Unterkunftsgebäudes in der Jugendstrafanstalt Heinsberg vorgenommen.

“Ich freue mich, dass fast zeitgleich mit dem Inkrafttreten unseres Jugendstrafvollzugsgesetzes ein deutlich sichtbares Zeichen für einen modernen Jugendvollzug gesetzt wird”, so Müller-Piepenkötter. Der Erweiterungsbau mit rund 250 Haftplätzen wird neben den Unterkünften – dies sind vorwiegend Einzelhafträume - auch Werkstätten für die Ausbildung und Beschäftigung, Unterrichtsräume und Freizeiteinrichtungen enthalten.

“Gute bauliche Rahmenbedingungen unterstützen ganz wesentlich ein Behandlungsklima, das Gewalttendenzen unter den Jugendlichen entgegenwirkt”, betonte die Ministerin. “Sinnvoller Umgang mit der Freizeit, verknüpft mit sportlicher Betätigung, ist neben Arbeit und beruflicher wie schulischer Bildung ein wichtiger Bestandteil des Behandlungsvollzuges.”


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