Rechtsprechung.com » März 2008

Entscheidungen, Verwaltungsrecht

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Justiz intern, Personen

Bundessozialgericht: Richter im Ruhestand

Am Bundessozialgericht treten mit dem Ende dieses Monats zwei Richter in den Ruhestand: Der Vorsitzende Richter Dr. Klaus Engelmann sowie Richter Manfred Husmann.


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Datenschutz, Steuerrecht, Verfassungsrecht

Kein Anspruch auf Auskunft über eine behördliche Datensammlung

Das Bundesverfassungsgericht verneinte heute einen Anspruch auf Auskunft aus dem Datenbestand des Bundeszentralamtes für Steuern an den Betroffenen. Das Bundesamt lehnte die Auskunft unter Hinweis darauf ab, dass die gesammelten Informationen durch eine Auskunftserteilung wertlos würden. Die Datensammlung dient dazu, den Missbrauch steuerrechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten zu verhindern.


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Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht

Hessen: Studiengebühren rechtmäßig

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat mit einem gestern bekannt gegebenen Beschluss die Erhebung von Studiengebühren für rechtmäßig erklärt. Der 8. Senat gab damit einer Beschwerde der Justus-Liebig-Universität Gießen statt, die auf der Grundlage des Hessischen Studienbeitragsgesetzes (HStubeiG) erstmals einen Grundstudienbeitrag in Höhe von 500 Euro pro Semester ab Wintersemester 2007/2008 erhoben hat.


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Arbeitsrecht, Entscheidungen

Bundesarbeitsgericht: Keine pauschale Kürzung von Überhangprovisionen

Die in einem Arbeitsvertrag formulärmaßig vorformulierte pauschale Kürzung von Überhangprovisionen ist unwirksam. Die entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem heute veröffentlichten Urteil. Überhangprovisionen sind Vergütungsansprüche, die zwar innerhalb des Arbeits- oder Vertragsverhältnisses erworben wurden, aber erst nach dem Ausscheiden fällig werden.


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Justiz intern, Strafvollzug

Einheitlicher Sozialdienst in NRW-Justiz

Die Aufhebung der bisherigen Trennung zwischen Bewährungshilfe, Führungsaufsicht und Gerichtshilfe ist Gegenstand einer Strukturreform der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) gab dies gestern in Düsseldorf bekannt.


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Verbraucherrecht

Justiz warnt vor irreführenden Mahnungen

Das Amtsgericht Lübeck warnt ausdrücklich vor irreführenden Behauptungen des Inkassounternehmens “Deutsche Inkassostelle GmbH”, Eschborn. Das in den Briefen der Inkassofirma angeführte Urteil des Amtsgerichts Lübeck vom 28.09.2007 habe mit dem Sachverhalt der Mahnungen “überhaupt nichts zu tun”. Das Gericht führt weiter aus: “Keinesfalls sollten sich die gemahnten Personen von dem erwähnten Urteil schrecken lassen” und warnt vor voreiligen Zahlungen.


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Entscheidungen, Sozialrecht

Keine höhere Sozialhilfe für Kfz-Steuern

Die Forderung nach höheren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit der Begründung, dass von der angerechneten Altersrente auch Kfz-Steuern und -versicherung gezahlt werden müssen, scheiterte vor dem Bundessozialgericht. Halter und Eigentümer des Fahrzeuges war der Ehemann, der selbst ebenfalls staatliche Transferleistungen bezog.


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Onlinerecht, TK-Recht

Staatsanwaltschaft Wuppertal verweigert Verfahren gegen Tauschbörsennutzer

Die Staatsanwaltsschaft Wuppertal lehnt erstmalig Massenanfragen der Musikindustrie ab. Sie verweigert die Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Tauschbörsennutzer, die lediglich dem Zweck der Adressbeschaffung für die Realisierung von Schadenersatzansprüchen dienen.


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Personen

BFH-Richter Lang tritt in den Ruhestand

Ende März 2008 tritt der Richter am Bundesfinanzhof Dr. Walter Lang in den gesetzlichen Ruhestand. Walter Lang begann seine berufliche Laufbahn im Herbst 1972 im höheren Dienst der Finanzverwaltung des Landes Hessen. Im Juni 1977 wechselte er als Richter an das Hessische Finanzgericht in Kassel, im November 1990 erfolgte seine Ernennung zum Richter am Bundesfinanzhof.


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Entscheidungen, Wettbewerbsrecht

OLG Frankfurt: “Gratis DSL Anschluss” muss nicht kostenlos sein

Die Aussage “inklusive gratis DSL-Anschluss” bedeutet nicht, dass der Anschluss insgesamt kostenlos ist. Eine solche Werbung ist nach Ansicht des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main nicht irreführend.


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